Unsere Prinzipien

Das slim-Prinzip

slim setzt sich aus den Anfangsbuchstaben unserer vier Grundprinzipien zusammen: smart, lean, intuitive und modern. Nach ihnen richten wir uns konsequent in der praktischen Umsetzung.

Im Detail

Vier Prinzipien. Ein gemeinsamer Anspruch.

So setzen wir smart, lean, intuitive und modern in der täglichen Projektarbeit um.

01
Unser smart-Prinzip

smart

Erfolgreiche und termintreue Realisierung von Aufträgen durch ein optimiertes Projektmanagement mit klaren Zielvorgaben.

Um unsere Lösungen tatsächlich schnell und termintreu produzieren zu können, findet unser Projektmanagement nach dem S.M.A.R.T-Prinzip statt. Unser Ziel ist eine erfolgreiche und termintreue Realisierung von Aufträgen durch ein optimiertes Projektmanagement mit klaren Zielvorgaben.

SMART ist ein Akronym für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert und dient als Kriterium zur eindeutigen Definition von Zielen.

Ein Ziel ist nur dann S.M.A.R.T., wenn es die folgenden fünf Bedingungen erfüllt:

  • Spezifisch — Das Ziel muss eindeutig definiert sein (nicht vage, sondern so präzise wie möglich).
  • Messbar — Das Ziel muss messbar sein.
  • Attraktiv — Das Ziel muss akzeptiert werden, sowohl kunden- als auch lieferantenseitig.
  • Realistisch — Das Ziel muss möglich und realisierbar sein.
  • Terminiert — Das Ziel muss mit einem fixen Datum festgelegt werden.

Bei konsequenter Anwendung von S.M.A.R.T. ergeben sich klare, mess- und überprüfbare Ziele. Ziele und Aufgaben werden für alle Beteiligten schriftlich festgehalten. Daraus entsteht ein übersichtlicher Projektplan zur Umsetzung, dessen Meilensteine zum Beispiel anhand kurzer wöchentlicher Online-Meetings regelmäßig überprüft werden können.

02
Unser lean-Prinzip

lean

Zeit- und kostenoptimierte Umsetzung Ihrer Lösung durch schlanke, aber sehr praxisorientierte und effektive Prozesse.

Lean Software Development (LSD) — wir lieben eine schlanke Softwareentwicklung. Diese Vorgehensweise besteht aus sieben Grundprinzipien, die uns bei einer zeit- und kostenoptimierten Umsetzung wesentlich unterstützen.

1. Müll beseitigen

Die Lean-Philosophie betrachtet alles, was dem Kunden keinen Mehrwert bringt, als Müll — etwa unnötige oder fehlerhafte Features, unnötig komplizierte Elemente, kognitive Belastung, Wartezeiten und ineffektive Kommunikation. All diesen "Müll" versuchen wir bereits während der Anforderungsermittlung zu erkennen und mit dem Kunden zu kommunizieren.

2. Den Lernprozess verbessern und fördern

Softwareentwicklung ist ein fortlaufender Lernprozess, der auf Iterationen basiert. Diesen Lernprozess beschleunigen wir durch kurze Iterationszyklen, die jeweils mit Refactoring und Integrationstests gekoppelt sind, sowie durch kurze Feedbacksitzungen mit unseren Kunden.

3. Entscheidungen so spät wie möglich treffen

Viele Architekturentscheidungen lassen sich zu Beginn eines Projekts noch nicht eindeutig treffen und sollten deshalb so weit wie möglich verzögert werden — bis sie auf Fakten statt auf Annahmen beruhen. Wir setzen dafür konsequent auf einen agilen Softwareentwicklungsansatz mit kurzen Iterationen und regelmäßigen Team-Meetings.

4. Baldmöglichst ausliefern

Je früher eine Lösung ohne größere Mängel abgeliefert wird, desto eher kann Feedback zu bereits gelieferten Features in den nächsten Entwicklungszyklus einfließen. Wir setzen daher auf regelmäßige Besprechungen mit dem Kunden, in denen wir per Screensharing den aktuellen Stand demonstrieren.

5. Das Team befähigen

Wir legen sehr großen Wert darauf, dass unsere Entwicklerinnen und Entwickler ein hohes Verständnis vom Endprodukt haben. Sie müssen verstehen, was das Problem des Kunden ist und wie wir es lösen können — statt nur Aufgaben abzuarbeiten.

6. Integrität

Der Kunde muss eine durchgängige Gesamterfahrung für die Lösung erhalten. Das erreichen wir, indem wir Problemstellungen ganzheitlich verstehen und Lösungen im Zusammenhang statt schrittweise isoliert entwickeln — mit kurzen, häufigen Abstimmungen statt langer Einzeltermine.

7. Das Ganze im Blick behalten

Am Ende steht immer der Blick auf das Gesamtsystem: Alle Komponenten müssen als Ganzes gut funktionieren und ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität, Wartbarkeit, Effizienz und Reaktionsfähigkeit aufweisen.

03
Unser intuitive-Prinzip

intuitive

Unsere Benutzeroberflächen werden für die geplante Zielgruppe maximal intuitiv gestaltet.

Im Alltag wird mit dem Begriff "intuitiv" in der Regel eine einfache und direkte Art der Nutzung assoziiert, die nahezu mühelos zu funktionieren scheint: Wir wissen wie von selbst, wie eine bestimmte Sache genutzt werden kann.

Als UI-Designerinnen und -Designer liegt es an uns, Interfaces zu gestalten, die für die jeweilige Zielgruppe optimierter sind als generische "intuitive" Oberflächen für Otto-Normalverbraucher. Das ist keinesfalls einfach: Die Anzahl der Geräte, die wir in unserem Leben benutzt haben, und die Interfaces, die wir bereits kennen, definieren, ob wir etwas als "intuitiv" wahrnehmen oder nicht. Wir müssen also bestehende Interfaces und Workflows verbessern, anstatt das gefühlt hundertste "intuitive" Interface zu designen, das blind aus einem Styleguide übernommen wurde.

Die einzige Regel, von der man im Usability-Kontext und bei "Intuition" ausgehen kann, sind die Gestaltungsgesetze: Die Gesetze der Nähe, Ähnlichkeit, Geschlossenheit, Prägnanz, des gemeinsamen Schicksals und der Figur funktionieren bei allen Menschen — der Rest ist erlerntes Verhalten. Erlerntes Verhalten, das geändert und optimiert werden kann. Genau diese Interfaces zu gestalten ist die Aufgabe, die es zu meistern gilt — denn einfach nur schön reicht schon lange nicht mehr.

Entscheidend ist die Erkenntnis, dass es keinen Masterplan für intuitive Bedienung gibt. Wer intuitiv nutzbare User Interfaces gestalten will, muss sehr sorgfältig arbeiten und viel Hintergrundwissen in sein Projekt einfließen lassen. Auch komplexe Systeme können quasi intuitiv nutzbar sein, solange sie konsistent gestaltet sind und an bereits gelerntes Wissen anknüpfen. Welche Art der intuitiven Interaktion angemessen ist, muss immer im Kontext untersucht werden, bevor gestaltet werden kann.

04
Unser modern-Prinzip

modern

Verwendung von neuesten und gleichzeitig etablierten Technologien — durch ständiges Lernen.

Moderne Entwicklung bedeutet für uns, die Landschaft aktueller Sprachen, Werkzeuge und Bibliotheken zu kennen und zu nutzen. Die Softwareentwicklung ist heute anders als vor 20 Jahren — damit Entwicklerinnen und Entwickler mit der Technik Schritt halten können, ist ständiges Lernen erforderlich.

Moderne Softwareentwicklung, insbesondere bei Webanwendungen, erfordert einen völlig neuen Entwicklertyp: Es reicht nicht mehr aus, nur die wichtigsten Coding-Fähigkeiten zu verbessern. Bei moderner Softwareentwicklung geht es darum, die Landschaft von Werkzeugen und Bibliotheken zu kennen und gezielt einzusetzen — zu wissen, wie ein optimaler Algorithmus erstellt wird, ist dabei nicht mehr der allein entscheidende Faktor.

Wir investieren daher kontinuierlich Zeit in Weiterbildung, den Austausch im Team und das Ausprobieren neuer Technologien, bevor wir sie produktiv in Kundenprojekten einsetzen. So stellen wir sicher, dass unsere Lösungen auch in einigen Jahren noch wartbar, sicher und leistungsfähig sind.